














| 25. Mai 2026 | Zurück zur Artikelübersicht » |

Tim Zimmermann meldet mit zwei starken Auftritten seinen Anspruch auf die Meisterschaft im ADAC GT Masters an. Der 29-Jährige holte sich am vergangenen Wochenende in Zandvoort einen Rennsieg und einen zweiten Platz. Dank der fast perfekten Punktausbeute kletterte Zimmermann gemeinsam mit seinem Teamkollegen Leyton Fourie auf Rang zwei der Gesamtwertung.
Von Rang vier startete Tim Zimmermann am Samstag in den ersten Lauf in den niederländischen Dünen und musste zunächst einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Der rollende Start „gelang mir nicht ganz so, wie ich das gern gehabt hätte“, wie er später zugab. Dadurch reihte sich der erfahrene BMW-Pilot zunächst auf Rang sechs ein. Auf der Strecke, die vor allem für die Reifen eine große Herausforderung darstellt, blieb Zimmermann ruhig. „Ich habe gesehen, dass sie vor mir kämpfen, und habe mich da rausgehalten, um meinem Teamkollegen Leyton Fourie eine gute Reifensituation für die zweite Rennhälfte zu übergeben.“
Der taktische Winkelzug zahlte sich aus. Zimmermann steuerte zu Beginn der Boxenstoppphase die Box seines Teams an und schickte Fourie als Dritten zurück auf die Strecke. Der Südafrikaner brachte den FK-Performance-BMW schnell auf Platz zwei und bekam dank einer Safety-Car-Phase sogar noch die Chance, am bis dahin führenden BMW vorbeizuziehen. Fourie nutzte diese Möglichkeit auf der Außenbahn und hatte anschließend wenig Mühe, die Führung zu verteidigen. Der erste Saisonsieg für das deutsch-südafrikanische Duo war geschafft – sehr zur Freude von Zimmermanns Partner ifm, der für ein Kundenevent eigens eine große Hospitality zwischen den Dünen errichtet hatte.
Fourie begann auch das Sonntagsrennen und sicherte sich mit Platz drei eine gute Ausgangsposition im Qualifying. In der Startphase verbesserte sich Zimmermanns Teamkollege auf Rang zwei und übergab den orangenen BMW M4 GT3 auch auf dieser Position an Zimmermann. Der hatte bei der Boxenausfahrt einiges zu tun, denn ein Konkurrent im Ford wollte dem Deutschen seinen Platz streitig machen. Doch Tim Zimmermann blieb hartnäckig, verteidigte seine Position und brachte Rang zwei sicher ins Ziel.
„Wir hatten im zweiten Rennen 20 Kilogramm Erfolgsballast an Bord, deshalb können wir mit dem zweiten Platz sehr zufrieden sein. Das Team, Leyton und ich – wir haben durchweg einen guten Job gemacht“, sagte ein zufriedener Tim Zimmermann. „Das ganze Wochenende war spitze und hat großen Spaß gemacht. Wir haben gezeigt, dass wir zur Spitze im ADAC GT Masters gehören.“
Als Zweitplatzierte haben Zimmermann und Fourie nun die Chance, ab dem 19. Juni auf dem Lausitzring ein Wörtchen im Kampf um die Halbzeitmeisterschaft mitzureden. Großen Wert legt der 29-Jährige darauf allerdings nicht. „Es sind noch acht Rennen, da kann insgesamt viel passieren“, sagt er. „Wir arbeiten so weiter und schauen von Rennen zu Rennen. Das soll nicht der letzte Sieg in dieser Saison gewesen sein.“
Fotos: Gruppe C Photography
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