ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Zimmermann zum Saisonende auf seiner Lieblingsstrecke

Am kommenden Wochenende (27. bis 29. September) geht für Tim Zimmermann die Saison im Porsche Carrera Cup Deutschland zu Ende. Die Gesamtwertung hat der Langenargener bei den beiden finalen Läufen nicht mehr im Blick, dafür aber ein Ergebnis ganz weit vorn. Denn obwohl die Saison des 23-Jährigen nicht ganz nach Plan verlief, ist ein Topergebnis in Sachsen für Zimmermann für Zimmermann schon rein aufgrund der Historie nicht ganz unwahrscheinlich.

„Der Sachsenring war immer gut zu mir“, lacht Tim Zimmermann kurz vor seinen letzten beiden Läufen im Porsche Carrera Cup Deutschland eben genau auf dieser Strecke. Sieben Mal stand er dort in fünf Jahren auf dem Podium – egal ob im ADAC Formel Masters, der Formel 4 oder in der TCR Germany. Vergangenes Jahr erreichte der Langenargener dort auch sein bestes Ergebnis im Cup-Porsche. Zimmermann lieferte sich einen packenden Zweikampf mit Routinier Michael Ammermüller und kam schließlich als Dritter ins Ziel. „Wenn ich das wiederholen könnte, wäre ich glücklich“, sagt er. „Zuletzt lief es mit unserem Auto auch im Rennen erheblich besser als zur Mitte der Saison. Es ist also alles möglich.“

Warum Zimmermann der Sachsenring so liegt, ist leicht zu beantworten. „Es geht hoch und runter  und fährt sich fast so wie eine ‚Mini-Nordschleife“, erzählt der 23-Jährige, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. Und weil in dieser Saison im Qualifying meist weniger zusammenlief als in den Rennen, kommt ihm dieses Profil entgegen. „Es gibt viele Möglichkeiten zu überholen und dann auch einmal in Richtung Podium anzugreifen. Wenn im das Zeittraining ein bisschen besser läuft als zuletzt in Hockenheim, dann kann ich am Sachsenring angreifen.“

Motiviert ist Tim Zimmermann, „seinen“ Sachsenring für sich zu nutzen. Er weiß, dass es wichtig wäre, die Saison „mit einem guten Ergebnis“ abzuschließen. „Ich habe auf dieser Strecke immer eine Menge Spaß gehabt und das hilft ungemein dabei, das Letzte aus dem Auto herauszuholen“, so Zimmermann. „Das gesamte Team wird jetzt zu den letzten beiden Rennen nochmal richtig aufs Gaspedal drücken.“

Die Zeiten im Überblick:

Qualifying Samstag, 28. September, 09:20 Uhr
Rennen 1 Samstag, 28. September, 16:25 Uhr (live bei Sport1)
Rennen 2 Sonntag, 29. September, 13:15 Uhr (live bei Sport1+ und im Livestream bei Sport1)

Foto: Gruppe C GmbH