FRD LMP3 Series
Peking
Zimmermanns zweiter Aufschlag am Nürburgring

Nach nur einer Woche Pause startet Tim Zimmermann am kommenden Wochenende (10. bis 12. August) erneut mit dem Porsche Carrera Cup am Nürburgring. Das siebte und achte Rennen der aktuellen Saison findet nicht, wie gewohnt, im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters statt, sondern begleitet den spektakulären AvD-Oldtimer-Grand-Prix mit einer leicht geänderten Streckenführung. Der Langenargener freut sich auf den zweiten Auftritt in der Eifel. Schließlich hat er mit dem Nürburgring noch eine Rechnung offen.

Nach seiner Rückreise vom Nürburgring hatte Tim Zimmermann genau drei Tage Zeit, sich zu erholen. Dann stieg der Langenargener erneut in sein Auto, um wieder in Richtung Nürburgring aufzubrechen. War der Porsche Carrera Cup am vergangenen Wochenende noch im Rahmenprogramm des ADAC GT Masters unterwegs, ist die Hauptserie am kommenden Wochenende der AvD-Oldtimer-Grand-Prix. „Die Kulisse bei diesem Rennen ist immer großartig“, freut sich Zimmermann auf den siebten und achten Lauf des Carrera Cups. „Außerdem habe ich mit dem Nürburgring noch eine Rechnung offen.“

Gemeint ist damit das eher mittelprächtige Ergebnis von Anfang August. Mit falscher Qualifying-Strategie und einem Unfall im zweiten Rennen verlor der 21-Jährige ein wenig Boden auf die Konkurrenz in der Nachwuchs- und der Gesamtwertung. Dies will er bei der Neuauflage der beiden Rennen besser machen. „Wir werden bei der Strategie sicher nicht wieder pokern“, erzählt er. „Der Rennspeed war hier richtig gut und deshalb erhoffe ich mir auch viel für den zweiten Auftritt am Ring.“

Die Strecke könnte dabei auch eine Rolle spielen. Während sich vergangene Woche die Cup-Porsches durch die Kurzanbindung schoben, ändert sich der Weg der Autos im Rahmen des AvD-Oldtimer-Grand-Prix an zwei Stellen. Statt nach der ersten Kurve den langen Weg in Richtung Mercedes-Tribüne zu nehmen, kürzen die Fahren den Weg mit einem Linksknick ab. Außerdem geht es danach den langen Weg hinab zur tiefsten Stelle des Kurses – der Dunlop-Kehre. „Vielleicht ist das ein Vorteil für mich, weil ich diese Streckenvariante schon beim 24h-Rennen gefahren bin“, erzählt der Rennfahrer, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin startet. „Sicher werde ich aber weiter darum kämpfen, mich weiter in der Rookie-Wertung zu verbessern.“

Das erste Rennen startet am Samstag (11. August) um 13:45 Uhr. Rennen zwei bestreitet der Porsche Carrera Cup am Sonntag (12. August) um 12 Uhr. Beide Rennen sind live im Free TV bei Sport 1 sowie im Livestream unter porsche.com zu sehen.

Foto: Gruppe-C