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Lausitzring
Tim Zimmermann: 24h mit dem Rad durch die Grüne Hölle
Deutsche Post Speed Academy-Förderpilot holt 22. Platz bei Rad am Ring

Deutsche Post Speed Academy-Förderpilot holt 22. Platz bei Rad am Ring

Nürburgring-Nordschleife im Rennauto? Das kennt Tim Zimmermann bestens! Am vergangenen Wochenende tauschte der Pilot aus Langenargen jedoch seinen Rennwagen gegen ein Rennrad. Gemeinsam mit seinen Förderkandidaten aus der Deutsche Post Speed Academy nahm er zum zweiten Mal am Event „Rad am Ring“ teil und landete auf einem starken 22. Platz.

Mit dem Rennwagen ist die über 25 Kilometer lange Rennstrecke in der Eifel ohne Fragen schwierig. Nürburgring-Nordschleife auf dem Rennrad ist allerdings eine ganz besondere Herausforderung. Unter der Führung von Speed Academy-Juror Manuel Reuter (54) nahm Tim Zimmermann gemeinsam mit seinen Förderkollegen zum zweiten Mal am 24h Radrennen „Rad am Ring“ teil. der Ex-Rennfahrer und passionierter Hobby-Triathlet Reuter betone den großartigen Erfolg der Nachwuchsrennfahrer:  „Die Jungs haben gebissen, richtig gekämpft und wirklich alles gegeben. Ich war von ihrer Einstellung und ihrer Leistung auf dem Rad tatsächlich sehr positiv überrascht.“

Für den 19-jährigen Tim Zimmermann war es bereits die zweite Teilnahme beim 24h-Event in der „Grünen Hölle“. „Schon im vergangenen Jahr war ich begeistert von der Veranstaltung. Auch wenn es im Rennverlauf große Strapazen sind, ist man am Ende glücklich diese Herausforderung geschafft zu haben. Besonders freut es mich, dass ich meine Zeit aus 2015 um drei Minuten verbessert habe“, resümierte der Bayer und fuhr fort, „Nachts um 2.45 Uhr aufs Rennrad zu steigend und im Stockfinsteren über die Nordschleife zu fahren, war ein echt cooles Erlebnis. Ich trainiere zwar regelmäßig auf dem Rennrad, fahre jede Woche rund 150 bis 200 Kilometer, aber dieses Teilstück vom Streckenabschnitt Bergwerk rauf zur Hohen Acht hat mich extrem ins Schnaufen gebracht. Die Nordschleife hat mehr als 500 Meter Höhenunterschied.“

Im Rahmen des Radrennens wurden bei einer Charity-Aktion auch Spenden für den an der noch unheilbaren Krankheit Ichthyose (Fischschuppenkrankheit) leidenden Raphael Schmid (14) gesammelt. Auch die Deutsche Post Speed Academy beteiligte sich mit einer Spende an dieser Aktion. „Die Begegnung mit diesem tapferen Jungen hat unseren Förderkandidaten erneut verdeutlicht, wie privilegiert sie doch eigentlich sind und dass es im Leben auch ganz anders laufen kann“, erklärte Manuel Reuter.

„Mit diesem Wettbewerb haben wir unsere Förderkandidaten mal wieder aus ihrer gewohnten Komfortzone herausgeholt und an ihre körperlichen Grenzen geführt. Sie haben diese Herausforderung mit viel Freude und großem sportlichen Ehrgeiz angenommen und sich dabei auf ungewohntem Terrain ganz hervorragend geschlagen. Dabei ging es nicht so sehr um das reine Ergebnis, sondern vor allem darum, dass die Förderkandidaten, die ja eigentlich Einzelsportler sind, diese Aufgabe im Team bewältigen mussten. Auch das hat hervorragend funktioniert “, zog auch Alexander Safavi, Projektleiter der Deutsche Post Speed Academy nach dem Rennen zufrieden Bilanz.