ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Mit gutem Gefühl an den Ring

Nach der sechswöchigen Sommerpause startet die ADAC Formel 4 am kommenden Wochenende (14. bis 16. August) in ihre zweite Saisonhälfte. Tim Zimmermannmöchte am Nürburgring zurück aufs Treppchen und die guten Ergebnisse des Vorjahres wiederholen. Die Vorraussetzungen für dieses Vorhaben könnte eigentlich nicht besser sein. „Das Paket wird immer besser und wir sind definitiv in der Lage, aufs Treppchen zu fahren“, sagt der 18-jährige Langenargener. 

Mit dem Nürburgring verbindet Tim Zimmermann nur gute Erinnerungen. Vor einem Jahr sammelte der Neuhauser-Racing-Pilot im ADAC Formel Masters fleißig Punkte und landete als zweiter sogar auf dem Treppchen; vor drei Wochen strampelte sich der Langenagener in der Eifel mit seinen Kollegen der „Deutsche Post Speed Academy“ bei „Rad am Ring“ zu einem beachtlichen Ergebnis. Wenn es nach Zimmermann geht, wird auch das kommende Rennwochenende in der ADAC Formel 4 ein paar gute Erinnerungen an den Ring hinzufügen. „Das Team hat in der Sommerpause viel am Auto gemacht und wir haben das ein oder andere Rädchen gefunden, an dem wir drehen können“, sagt Zimmermann. „Das Paket wird immer besser und wir sind definitiv in der Lage, aufs Treppchen zu fahren.“

Unterstützung bekommt Tim Zimmermann dabei von einem, der weiß wie sich Siegen am Nürburgring anfühlt. Zwei Mal stand Mikkel Jensen vergangenes Jahr ganz oben auf dem Podium und nutzt seine Pause in der Formel 3 zu einem Besuch bei seinem ehemaligen Teamkollegen bei Neuhauser Racing. „Wir haben uns 2014 sehr gut verstanden und sind Freunde geworden“, so der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. „Es ist eine tolle Geste, dass er uns besuchen kommt.“

Die Vorzeichen für ein erfolgreiches Wochenende können eigentlich nicht viel besser sein. Auch die Testfahrten vergangene Woche am Sachsenring geben Grund zum Optimismus. „Ich habe deutlich gemerkt, dass wir einen großen Schritt nach vorne gemacht haben“, sagt Zimmermann. „Ich habe mir aber auch einiges für die zweite Saisonhälfte vorgenommen.“ Konkret spricht der 18-jährige, der für die Renngemeinschaft Graf Zeppelin an den Start geht, von der Gesamtwertung. Mit Podiumsplatzierungen möchte Zimmermann sich nach oben arbeiten, am besten in die Top 3. „Auch wenn es in der ersten Saisonhälfte oft nicht so gelaufen ist wie erhofft“, gibt sich Zimmermann optimistisch. „Die kommenden Rennwochenenden gehören uns.“