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Lausitzring
Neuer Partner mit „Benzin im Blut“

Die Weizenegger GmbH aus Bad Wurzach ist neuer Partner des Langenargener Formel-4- Piloten Tim Zimmermann. Seit dieser Saison unterstützt der Holzbauspezialist den 18-jähri- gen Motorsportler. Beim Raceday im vergangen September lernten sich die Partner kennen. Vor allem Tims „ganzes Auftreten“ hat Geschäftsführer Heinz Weizenegger zu diesem Schritt bewegt

Sein Büro in Bad Wurzach hat schon fast etwas von einem kleinen Motorsportmuseum. Heinz Weizenegger, Geschäftsführer der Weizenegger GmbH, ist ein großer Motorsportfan. Vor allem im Motorradsport hat er früher die regionalen Talente unterstützt. Jetzt will er mit Tim Zimmermann auch einem jungen Formelfahrer unter die Arme greifen. „Ich weiß aus eigener Erfahrung wie hart dieses Business ist“, sagt Weizenegger, der früher selbst Motorradrennen gefahren ist. „Ohne Unterstützung geht es nicht und wo ich kann, helfe ich gern.“

Näher kennengelernt haben sich Weizenegger und Zimmermann beim Raceday vergangenen September auf dem Friedrichshafen Flughafen. „Sein ganzes Auftreten hat mich beeindruckt“, sagt Heinz Weizenegger über den 18-jährigen. „Nach ein paar Gesprächen war dann klar, dass wir mit Tim eine Partnerschaft eingehen möchten.“

Tim Zimmermann freut sich über diese lobenden Worte und ist selbst nicht minder beeindruckt von seinem neuen Partner, auch in sportlicher Hinsicht. „Er hat mir so ganz nebenbei erzählt, dass er regelmäßig Bergmarathon läuft“, schmunzelt Zimmermann. „42 Kilometer immer bergauf. Da bleibe ich dann tatsächlich lieber beim Motorsport.“

Wenn Job und Hobby es zulassen, möchte Weizenegger den jungen Langenargener nicht nur zu Hause am TV, sondern auch live an der Strecke erleben. Die Termine hat er sich schon ausge- druckt. Am liebsten wäre es ihm wohl, es würde mit einem Besuch beim Rennen am Nürburgring klappen. Dort fühlt sich Heinz Weizenegger nämlich recht wohl. „Die Nordschleife fahre ich immer noch ab und zu zum Spaß“, sagt er und beeindruckt Tim Zimmermann dann noch einmal. „Ich bin zwar nicht mehr der Schnellste, aber unter zehn Minuten schaffe ich die grüne Hölle immer noch.“