ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Zimmermann zwei Mal auf dem Podium

Mit zwei Podiumsplätzen in den ersten beiden Läufen des ADAC Formel Masters am Sachsenring hat der 18-jährige Tim Zimmermann aus Langenargen den dritten Rang in der Gesamtwertung erobert. In einem Rennen bei trockenen und einem bei nassen Bedingungen fuhr Zimmermann jeweils vom vierten Startplatz los und fuhr schließlich beide Male aufs Podium.

Am Samstagmorgen (20. September) strahlten die Sonne und Tim Zimmermann nach Rennen eins auf dem Podium um die Wette. Von Startplatz vier war der Förderpilot der „ADAC Stiftung Sport“ gestartet und konnte sich gleich in der ersten Kurve um einen Platz nach vorne kämpfen. „Diese Taktik habe ich mir schon vor dem Start zurecht gelegt“, so Zimmermann. „Ich wollte dicht an Dennis Marschall vor mir dran bleiben und dann außen herum überholen.“ Und genau das hat auch geklappt. Zimmermann konnte seinen Podiumsrang halten und fuhr die Punkte souverän ins Ziel.

Ein paar Minuten nach Ende des ersten Rennens zogen dann Wolken am Sachsenring auf und es regnete in Strömen. Die Rennleitung entschied, das zweite Rennen hinter dem Safety Car zu starten. „Das war die richtige Entscheidung“, so Zimmermann. „Alles andere wäre bei dem ganzen Wasser auf der Straße nicht sicher gewesen.“ Diese sichere Variante kostete den Förderpiloten der „Deutsche Post Speed Academy“ allerdings erst einmal einen Platz. Zimmermann fiel auf Rang fünf zurück, lieferte sich in Folge aber packende Duelle mit seiner Konkurrenz.

Der Langenargener wollten seinen vierten Rang zurück und holte ihn sich auch gegen Mitte des Rennens. Eine Runde legte sich der 18-jährige wieder Dennis Marschall zurecht und überholte den Lotus-Piloten auf der Innenbahn. Gleichzeitig knallte es weiter hinten im Feld. Das Safety Car kam zum Einsatz und führte das weit auseinandergezogene Feld wieder zusammen. „Das hat mir natürlich geholfen“, sagt Zimmermann. „Die Positionskämpfe zuvor haben ziemlich Zeit gekostet. Durch das Safety Car konnte ich noch einmal angreifen.“

Zimmermann nahm nach dem Restart sein Rennfahrerherz in beide Hände, bremste Joel Eriksson aus und heftete sich an die Fersen des zweitplatzierten Igor Walilko. „Kurz vor Schluss war ich an Igor dran“, sagt Zimmermann. „Schlussendlich wollte ich dann aber im Regen mein zweites Podium an diesem Tag nicht gefährden.“

Mit den Zählern aus beiden Rennen am Samstag schob der Langenargener sich jetzt auf den dritten Gesamtrang. „Das ist schön“, sagt Zimmermann. „Aber ich schaue immer von Rennen zu Rennen.“ Das nächste steht am morgigen Sonntag (21. September 2014) an. Dann startet Zimmermann von Position sechs, drei Positionen vor seinem dänischen Teamkollegen Mikkel Jensen, der am Samstag frühzeitig die Fahrerwertung für sich entscheiden konnte. „Gratulation am Mikkel“, sagt Zimmermann. „Das zeigt, was für eine starke Leistung das Team Neuhauser Racing in diesem Jahr immer wieder zeigt.“