ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Zimmermann bleibt cool im Regen

Mit einem vierten und einem fünften Platz konnte der Langenargener Tim Zimmermann am Samstag (30. August) beim ADAC Formel Masters am Nürburgring wichtige Punkte für die Gesamtwertung sammeln. Vor allem im zweiten Rennen behielt der Neuhauser-Pilot im Regen einen kühlen Kopf.

So richtig zufrieden war der Langenargener Tim Zimmermann nach dem Qualifying am Freitagnachmittag (29. August) nicht. Zwei Mal Startplatz sechs hatte sich der Förderpilot der „Deutsche Post Speed Academy“ im Zeittraining herausgefahren und damit nicht ganz seine Erwartungen erfüllt. Gerade als der 17-jährige seine schnellsten Runden auspacken wollte begann es leicht zu regnen. „Da fehlt mir einfach noch die Erfahrung“, sagt Zimmermann. „Diese Situation hatte ich im Formelsport bislang noch nicht und dementsprechend haben mir dann die paar Zehntel auf eine bessere Position gefehlt.“

Vom sechsten Rang ging Zimmermann also ins erste Rennen am Samstagmorgen (30. August) und war dementsprechend motiviert, nach vorne zu fahren. Am Start verlor der Förderpilot der „ADAC Stiftung Sport“ zwar einen Platz, kämpfte sich dann aber Meter um Meter nach vorne. „Ich hatte ein gutes Gefühl mit dem Auto und konnte voll attackieren“, so Zimmermann. „Ich wusste einfach, dass da noch etwas drin war.“ Der Langenargener kämpfte sich nach vorne, lieferte sich bis zum Ende ein packendes Duell mit dem Lotus-Piloten Dennis Marschall und entschied selbiges am Ende für sich. „Das Podium habe ich knapp verpasst“, zieht Zimmermann sein Fazit. „Ich kann damit aber voll zufrieden sein.“

Am späten Nachmittag stand noch Rennen zwei auf dem Programm. Dieses Mal aber mit anderen Voraussetzungen. Wie im Qualifying begann es vor dem Start zu nieseln und schließlich auch zu regnen. Auf Regenreifen ging das Feld auf den Kurs. „Am Anfang war es richtig rutschig“, sagt der 17-Jährige. „Ich habe mich vor allem darauf konzentriert, auf der Strecke zu bleiben.“ Und diese Strategie sollte sich auszahlen. Viele Fahrer hatten Probleme ihr Auto auf der Straße zu halten und rutschten sogar ins Kiesbett. Zimmermann bewies einen kühlen Kopf und pilotierte das Neuhauser-Auto auf Platz fünf ins Ziel. „Das waren wichtige Punkte für die Gesamtwertung“, bilanziert der Langenargener. „Morgen kann ich dann noch einmal richtig angreifen.“ Am Sonntag (31. August) startet der Neuhauser-Pilot dann von Startplatz vier in dritte Rennen. Start ist um 13:35 Uhr.