ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Lehrreiches Wochenende für Tim Zimmermann

Der 16-jährige Tim Zimmermann aus Langenargen hatte auch am vierten Tag des Wintercups der Kartfahrer in Lonato am südlichen Gardasee kein Glück und zog wegen eines Unfalls am Start nicht ins Finale der für ihn neuen KZ2-Klasse der Schalterkarts ein.

Der Traum vom Finale währte genau zwei Sekunden. Im Hoffnungslauf hatte sich der Langenargener Kart-Pilot Tim Zimmermann eigentlich berechtigte Chancen aufs Finale ausgerechnet.  Vom 19. Startplatz wollte er mindestens Platz sechs erfahren, um dann am Nachmittag ins Finale der Schalter-Karts einzuziehen. Doch schon auf der ersten Gerade musste der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport seine Hoffnungen begraben.  „Ich habe nur einen Schlag am Hinterrad gespürt“, lässt der 16-jährige gleich nach dem Rennen den Unfall noch einmal Revue passieren. „Dann war ich schon neben der Strecke“.

Wobei eigentlich alle Zeichen auf Erfolg standen. Das Kart lief im Warm Up prima. Tim Zimmermann ging mit großem Optimismus ins Rennen. Und dann funktionierte an diesem Wochenende zum ersten Mal sogar der Start. „Ich habe gleich ein paar Fahrer überholt, das war wirklich gut“. Erfolgreich fortsetzen konnte der Langenargener diesen guten Anfang aber nicht. „Natürlich ist das schade. Ich wäre gern noch einmal gegen die Besten Europas im Finale angetreten“, trauert der 16-jährige seiner Chance nach und fügt hinzu: „Aber solche Unfälle im Mittelfeld passieren eben“.

Es war die Fortsetzung einer kleinen Pannenserie, die den Langenargener richtig ausbremste. Schon im Training wurde er unverschuldet in Crashs verwickelt und ein platter Reifen im Qualifying verhinderte eine gute Startpostion in den Qualifikationsläufen. Der Startunfall heute passte da irgendwie ins Bild. Allerdings gab es auch positive Nachrichten. Tim Zimmermann fuhr im Hoffnungslauf zwar dem Feld hinterher. Mit den Zeiten der Topleute konnte er allerdings mithalten. „Das zeigt, dass ich es eigentlich kann“, kann Zimmermann nach der ersten Enttäuschung dem Rennen doch etwas Positives abgewinnen. „Das zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

In der für ihn neuen KZ2-Klasse konnte Tim Zimmermann im ersten Rennen nicht sofort an die Erfolge der vorigen Jahre anknüpfen. Er ist sich aber sicher, dass ihm bald auch das gelingen wird. „Jetzt muss ich diese bittere Pille zu Hause in Langenargen verdauen. Dann greife ich einfach beim nächsten Rennen aber wieder an“.

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