ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Tim Zimmermann: Starke Finalleistung blieb unbelohnt

Mit Temperaturen deutlich über der 30 Grad Marke stellte der vierte Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft alle Piloten und deren Material auf die Probe. Erneut der Herausforderung angenommen sich mit seiner internationalen Konkurrenz zu duellieren, zeigte sich auch der ADAC Stiftung Sport Förderpilot Tim Zimmermann  mit von der Partie. Eine eindrucksvolle Aufholjagd im Finale wurde erst durch ein hartes Manöver seines bereits besiegten Gegners beendet.

„Im abschließenden Finale verlief das gesamte Rennen zunächst nach meinen Wünschen. Ich habe mich bereits bis auf die zehnte Position verbessern können und auch von den Rundenzeiten war ich zu diesem Zeitpunkt zwei Zehntel schneller als die Spitze. Leider wurde ich während des Überholvorgangs von meinem Konkurrenten abgeschossen, weshalb ich das Wochenende leider mit einer großen Enttäuschung abschließen muss.“, berichtet Tim Zimmermann nach dem letzten Lauf des Tages.

Dabei hatte es am Samstag nach der akribischen Arbeit bei den freitäglichen Trainingssitzungen für den Nachwuchspiloten vom Bodensee  bereits sehr gut ausgesehen. Nach Platz 18 in der Qualifikation  erreichte der Maranello-Pilot gleich zwei Mal den fünften Platz in den hart umkämpften Vorläufen. Eine nachträgliche Strafe warf den KF2-Aufsteiger in einem Lauf jedoch bis auf Rang 20 zurück, woraus zunächst der 15. Platz in der zwischenzeitlichen Gesamtwertung resultierte.

Internationale Top-Piloten aus Europa, Australien und Asien standen in den Startlöchern zum ersten Finallauf am Sonntag. Von Platz 15 hatte Zimmermann inmitten des engen Mittelfeldes die Aufgabe seine fahrerischen Qualitäten zu präsentieren. In eine Startkollision verwickelt, musste der Pilot aus Langenargen über die folgenden Runden mit einem technischen Handicap kämpfen und konnte sein Vorhaben nicht wie gewünscht umsetzen. Trotz nicht optimaler Balance behielt Tim Zimmermann auch unter heißesten Außenbedingungen einen kühlen Kopf und beendete sein Rennen auf Platz 21.

Nachdem die Sonne ihren Zenit erreicht hatte, starteten die Piloten der Deutschen Kart Meisterschaft pünktlich am Nachmittag in ihr abschließendes Finalrennen. Neben den körperlichen Reserven mussten auch die Reifen für die Renndistanz über 18 Runden optimal eingeteilt werden. Zimmermann wusste das schwarze Gold bestmöglich zu nutzen und zeigte sich bereits nach Runde sechs auf der zehnten Position. Mit schnellsten Rundenzeiten sollte die Jagd in das vordere Feld noch weiter fortgesetzt werden. Doch die Konkurrenz wusste dem Vorhaben ein schnelles Ende zu setzen: Während der RS-Motorsport Pilot eines seiner zahlreichen Überholmanöver schon nahezu abgeschlossen hatte, wurde er von seinem Gegner in harter Weise von der Linie gedrückt. Nachdem sich die Karts nach dem Manöver ineinander verkeilten, musste Zimmermann das Rennen bereits nach fünf absolvierten Runden mit großer Enttäuschung beenden.

„Es ist natürlich immer sehr bitter, wenn man schon in der frühen Phase aus dem Rennen ausscheidet. Hinzu hatten wir zu diesem Zeitpunkt eine wahrhaftig gute Performance. Mein Fokus richtet sich nun voll auf das Finale in Genk.“, berichtet der Nachwuchssportler im Interview.

Das Finale der Deutschen Kart Meisterschaft in Genk wird vom 12.-14. Oktober stattfinden. Zuvor steht jedoch der letzte Lauf zum ADAC Kart Masters in Wackersdorf (22.-23. September) auf dem Programm, in welchem Zimmermann seine aussichtsreichen Chancen bestmöglich nutzen möchte.

Internet: www.tim-zimmermann.com