ADAC GT MASTERS
Lausitzring
Kämpfer Tim Zimmermann „beißt“ sich durch

Absolut kampfstark und mit einer tollen Einstellung präsentierte sich Tim Zimmermann bei der Saisonauftaktveranstaltung der ADAC Kart Masters in Oschersleben. Der Kartsportler aus Langenargen am Bodensee konnte sich im Finallauf trotz einer schmerzhaften Handverletzung noch verbessern.

Mit insgesamt 38 Teilnehmern war die Klasse der KF3-Piloten in der Magdeburger Börde sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr stark besetzt. Die 1018 Meter lange Kartsportstrecke in der Motorsport Arena präsentierte sich am gesamten Rennwochenende in einem hervorragenden Zustand. Darüber hinaus zeigte sich auch Petrus gnädig. Während sich am bewölkten Himmel hin und wieder sogar ein paar Sonnenstrahlen zeigten, verschonte er die Fahrer mit Regen.

Auf trockener Strecke und mit bester Laune ausgestattet konnte Tim Zimmermann in den Freien Trainingssitzungen die Rundenzeiten der Top-10 Fahrer mitgehen. Im Zeittraining am Samstagmittag erreichte der Pilot aus dem RS-Motorsport-Team in seiner Trainingsgruppe den 11. Platz.

Die beiden anschließenden Qualifikationsheats beendete der 13-Jährige auf den Positionen 14 und 18. Dies reichte im Gesamtklassement zu Platz 22 und bedeutete die sichere Qualifikation für die beiden finalen Wertungsläufe am Sonntag.

Hoch motiviert und angriffslustig startete Tim Zimmermann in den ersten Finallauf am Sonntagnachmittag. Allerdings erhielten seine Ambitionen im Rennen bereits frühzeitig einen schmerzhaften Dämpfer. Nach einer Kollision war ein Rivale mit seinem Kart über das Maranello-Chassis von Zimmermann geflogen und hatte somit für einen zwischenzeitlichen Rennabbruch gesorgt. Bei dieser Aktion zog sich der Langenargener eine äußerst schmerzhafte Prellung an der rechten Hand zu. Selbstverständlich war damit der erste Wertungslauf für Tim Zimmermann beendet.

Auch für den zweiten Finallauf standen die Vorzeichen denkbar ungünstig. Obwohl ihm sowohl sein Teamchef als auch sein Vater von einem Start abrieten, trat der Fahrer aus dem RS-Motorsport-Team mit einer angeschwollenen, verstauchten rechten Hand zum Rennen an. Eine ebenso beachtenswerte wie auch mutige Einstellung des Nachwuchssportlers. Trotz starker Schmerzen konnte sich Tim Zimmermann im abschließenden Wertungslauf noch bis auf Rang 22 verbessern.

„Ich wollte unbedingt im zweiten Finale starten. Für meinen Kopf war es gut sofort nach dem Unfall wieder ins Kart zu steigen. Obwohl meine Hand ein wenig geschmerzt hat, habe ich bis zum Ende durchgehalten“, so Tim Zimmermann im Nachhinein.

Darüber hinaus zeigte sich der Maranello-Pilot selbstkritisch: „Ich habe einen neuen Vergaser und tue mich noch schwer regelmäßig die optimale Einstellung zu finden. Das muss ich zukünftig noch besser machen.“

Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich dem Langenargener bereits in der kommenden Woche. Dann wird er beim DJKM Saisonauftakt in Kerpen-Manheim an den Start gehen.