FRD LMP3 Serie
SHANGHAI
Bodystreet

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Mit „Bodystreet Friedrichshafen“ hat Tim Zimmermann seit der Saison 2016 einen neuen Partner im Sektor Fitness- und Krafttraining. Mit dem sogenannten EMS-Training kann der 19-jährige zeitsparend und effizient trainieren und sich für seine Einsätze in der „ADAC TCR Germany“ fit halten. Was unspektakulär aussieht und nur zwanzig Minuten pro Woche dauert, bringt den Leistungssportler allerdings regelmäßig an seine Grenzen. EMS steht für „Elektronische Muskel Stimulation“  und dient dem Training des ganzen Körpers. Während Übungen im Fitnessstudio nur bestimmte Muskelgruppen ansteuern, trainiert das Bodystreet-Konzept den ganzen Körper. „Wer das nicht ausprobiert hat, weiß nicht wie anstrengend es ist“, sagt Zimmermann. „Aber schon das erste Training hat mich wirklich begeistert.“

Eine verkabelte Weste muss Zimmermann tragen, einen Gesäßgurt sowie Manschetten an Armen und Beinen. Die spezielle Funktionskleidung wird befeuchtet, damit sie die elektrischen Impulse besser leitet. Beginnt der 19-jährige mit dem Training, kann das Bodystreet Team jede Muskelgruppe mit diesen elektrischen Impulsen ansteuern, dabei macht Zimmermann aktive Übungen wie z.B. Kniebeugen, Ausfallschritte, Seitheben oder Schulterdrücken.“ Bei unserem Training werden die körpereigenen Reize an den Muskel durch den elektrischen Reiz von außen verstärkt. Der Muskel wird zusätzlich kontrahiert, das heißt der Trainingseffekt ist deutlich höher als bei herkömmlichem Krafttraining“ erklärt Dipl. Sportökonom Marco Daiber, Inhaber von Bodystreet Friedrichshafen und selbst ambitionierter Leistungssportler. „Außerdem sprechen wir mit EMS genau die Muskelgruppen an, die für den schnelleren und kräftigeren Muskelaufbau zuständig sind und trainieren so nicht nur punktuell, sondern die Muskulatur im gesamten Körper. Der große Vorteil ist, dass unsere Trainingseinheit nur 20 Minuten in der Woche dauert und die korrekte Ausführung der Übungen durch die individuelle Betreuung unserer Personal Trainer garantiert wird. So gewinnt der Leistungssportler Zeit für seine anderen Trainingseinheiten.“

Diese Trainingsmethode ist eigentlich nichts Neues, sondern wurde bislang vor allem im Reha-Bereich angewandt. Zum Beispiel wurde mit den gezielten Stromreizen Muskelschwund vorgebeugt. Inzwischen haben aber auch Freizeit- und vor allem auch Leistungssportler EMS Training für sich entdeckt. Tim Zimmermann trainiert inzwischen jede Woche zwanzig Minuten im Friedrichshafener Bodystreet Studio. Was sich nach wenig Zeit anhört, reicht ihm aber völlig aus. „Ich spüre jedes Mal, dass wir was getan haben, es sieht unspektakulär aus, ist für mich aber wirklich hart und der perfekte Ausgleich zum Rennsport und meinem Fitnessprogramm, das ich während der Woche absolviere.“